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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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Nachrichten von diesem Steine gebe ich also hier nicht, sondernverweise diejenigen, welche mehreres davon lesen wollen, aufdas, was inGilbert's Annalen, B. 54, S. 334, vonMir darüber gesagt ist.))

HI. Niederfalle von Stern - und Eisemnassen nach demAnfänge unserer Zeitrechnung. ( Ein vorausgesetz-tes Sternchen * bedeutet, daß der Verfasser etwasvon der gefallenen Substanz besitzt.)

Einer der ersten seit dem Anfänge unserer Zeitrechnung ge-fallenen Steine scheint der zu seyn, welcher zur Zeit des Pli-tt ius in Vooontioruin »Kro (bey Vaisien?) gefallen, und vonihm gesehen worden ist. Er sagt, Hist. nat. II, 58, wo erauch von andern Meteor-Steinen redet: TZo ipso viffi inVooontiorum agro xauls snte üolslum, wo Andere, wahr-scheinlich richtiger, llelaxsurn lesen wollen. Da Plinius imJahre 79 umgekommen ist, so muß der Fall weit früher, wahr-scheinlich in der ersten Halste des ersten Jahrhunderts, sich er-eignet haben.

((In den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung ist matt,mit Ausnahme der Chinesen, sehr nachlässig in Auszeichnungsolcher Begebenheiten gewesen, so daß bis in die Mitte desfünften Jahrhunderts keine andern hierher gehörenden Nach-richten bekannt sind. Die von Sethus Calvisius in sei-nen Ox. eboonoloA. gemeldete Nachricht, daß im Jahre 416am 2 i. Marz zu Constantinopel ein großer Stein vom HimmelHcsallen scy, scheint auf einem Mißverständnisse zu beruhen, dain den von ihm angeführten b'astis sieulis, oder dem 6 bro-nioo xssobali, nichts weiter gesagt wird, als daß von derPorphyrsaüle, worauf die Statue Constantins des Großen stand,ein großer Stein, der von dem obern Theile der Säule herab-

Ruinen von Makbetb's Schlosse zu Dunsinan in einem Gewölbesoll seyn gefunden worden, und von dem die Vcrmuthung geäu-ßert worden ist, daß er vielleicht ein Meteor-Stein seyn möch-te; hoffentlich werden wir in der Folge genauer erfahren, wasetwa an der Sache ist.