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Fr. Münter über die vom Himmel gefallenenSteine, Bäthylien genannt. Koppenhagen und Leip-zig i 8 o 5 , 6., und eingerückt in Gilbert's Annalen derPhysik, B. 21, S. 5 i.
Fr. von Dalberg über Me t e o r - C u l t u s der Al-ten, vorzüglich in Bezug auf Steine, die vomHimmel gefallen sind. Heidelberg, i8n, kl. 8.
Die chinesischen Nachrichten entlehne ich theils aus dem vonAbel-Remusat im äouinsl cle ^k^si^us, iVIsi i8ig,mitgetheilten Verzeichnisse der Meteor-Steinfalle und Feuerku-geln von Ma-tuan-lin, theils aus dem ersten Bande derReise nach China von De Guignes, welcher sie aus altenchinesischen Geschichtschreibern ausgezogen hat, von welchen eieNaturereignisse mit eben der Sorgfalt, wie die politischen, sindausgezeichnet worden. Es ist nur Schade, daß die Nachrichtenvon De GuigneS nicht bis in neuere Zeiten fortgesetzt wordensind.
Ich erwähne hier zuvörderst die Massen, bey welchensich dieZeit desFalles mit mehr oder weniger Genauig-keit bestimmen läßt, und hernach noch einige andern.
? Der älteste Meteor-Stein, bey dem sich die Zeit des Fal-les mit einiger Wahrscheinlichkeit angeben läßt, ist wohl der,welcher in Creta auf den Cybelischen Bergen ge-fallen , und von den Jdäischen Dactylen (Priestern der Cybele)zu ihren religiösen Gebräuchen angewendet, und wahrscheinlich<üs ein Syinbol der Cybele angesehen worden ist. Malchusoder P o rp h y r i u s sagt (in vits k) tirsAorak:, ssat. 17):Pythagoras sey, als er nach Creta gekommen, von den Jdäi-schen Dactylen vermittelst des Donnersteines gereinigt, d. i.vorbereitet worden, um in ihre Geheimnisse ausgenommen zuwerden i-ss A,Äa>). Schon hieraus folgt, daß
dieier Stein schon vor der Ankunft des Pythagoras dort auf-bewahrt worden, und also nicht etwa, wieBigot de Moro-gues demDo m Calmet zufolgevermuthet hat, zur Zeit desPythagoras, etwa 620 Jahre vor unserer Zeitrechnung, son-dern weit früher gefallen ist. Die Parische Marmor-Chro-nik (ltl-n-mora Oxoirionsi.-,, k». II. insoi. 28, x. 21) gibt inder »Ne» und »Y"" Zeile darüber Auskunft, und sagt: das