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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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wünschen wäre, das» man in der Felge alle solche Ereignisse,noch mehr als bisher geschehen, beobachtete und bekannt machte,und daß man die niedergefallene Substanz so viel als möglichsammelte, um sie physisch und chemisch untersuchen zu können;so wird doch alle Behuthsamkeit nöthig seyn, um nicht etwa eineSubstanz für etwas dergleichen zu halten, die in ihrer Art et-was ganz anderes ist.

§> 52 . Verzeichniß der Sammlung von Meteor-Sub-stanzen, welche der Verfasser gegenwärtig besitzt.

Als meine erste Abhandlung über diesen Gegenstand im Jah-re 1794 erschien, hatte ich, außer Stücken von der Pallas'schenEisenmaffe, noch nichts von der Art gesehen (so wie ich auchnoch nie Gelegenheit hatte, eine Feuerkugel selbst zu beobach-ten). Zuerst sah ich 1798 zu München den bey Maurkirchengefallenen Meteor-Stein, und bald darauf in Wien Stückevon Meteor-Steinen von Tabor und von Eichstädt, und dieAgramer Eisenmasse im k. k. Naturalien-Cabinette. Späterhinhabe ich Gelegenheit gehabt, meine Sammlung theils durch dieGefälligkeit einiger Freunde, theils auch durch Kauf oder Tauschnach und nach zu vermehren, und gebe hier das Verzeichnisdavon, so wie sie gegenwärtig (im Frühjahre >819) ist. Indervierten, fünften und sechsten Abtheilung habe ich die Massen,von denen ich etwas besitze, durch ein vorausgesetztes Stern-chen * bezeichnet.

l. Meteor-Steine.

>492, den 7. November, gefallen bey EnsiSheim, ein Stück,über ein Pfund schwer, und noch ein Paar kleinere.

1753, den 4. Julius, bey Tabor in Böhmen, einsehrkleines Stück.

1766, den 1 3 . September, bey Lucs, etwas über 3/4 Unze.

»768, den 20. November, bey Maurkirchen, 5 3/4 Unzen,

»787, den r. October, im Gouvernement von Charkow,ein sehr kleines, aber sonst recht gurcs Stück.

>790, den 24. Julius, bey Barbotan, etwas über eineUnze; zeichnet sich durch das viele, zum Theil krystallinische,Gcdiegeneisen aus.

1794, den Junius, bey Siena, die Hälfte eines klei-