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St. Edmont, durch ein Stück einer Feuerkugel das Haus einesMüllers angezündet.
i 8 o 3 , den 4. Julius, ward zu East-Norton durch einenMeteor-Steinfall, im Gasthofe zum weißen Ochsen, viele Zer-störung angerichtet.
1810, in der Mitte des Julius, hat bey Sh ab ad in Ost-Indien eine Feuerkugel, mit der ein großer Stein gefallen war,5 Dörfer angezündet, und dadurch die Ernte vernichtet, undhat auch Manns - und Frauenspersonen beschädigt.
§. 30. Vergebliche Bemühungen des Verfassers, einigealtere Metevr-Steine und Gediegeneiseumassen auf-zufinden.
Mit aller Wahrscheinlichkeit konnte ich hoffen, auf meinenReisen einige ältere Meteor-Steine an den Orten anzutreffen,wo sie zu Folge der vorhandenen Nachrichten sollten aufbewahrtseyn. In der Absicht, theils sie selbst zu untersuchen, theils che-mische Untersuchungen derselben zu befördern, und auch zugleichmeine Sammlung meteorischer Substanzen zu bereichern, habeich es an Nachforschungen nicht fehlen lassen; sie waren aberalle fruchtlos. Manche dergleichen Massen sind durch Unglücks-sälle verloren gegangen; die meisten sind wahrscheinlich aus übel-verstandenem Ausklärungseifer weggeworfen worden, weil mandie gemeldeten Thatsachen für unmöglich, und die ganze Sachefür abgeschmackt hielt; einige mögen auch in neuerer Zeit ge-stohlen worden seyn. Der älteste noch vorhandene Meteor-Stein,welcher 1492 zu Ensisheim gefallen ist, würde gewiß auch nichtmehr vorhanden seyn, wenn man ihn nicht, einem Decrete desKaisers Sigismund gemäß, in der dortigen Kirche als ein Hei-ligthum ausbewahrt hätte.
Die Meteor-Massen, nach welchen ich auf meinen Reisenvergeblich geforscht habe, werde ich hier in chronologischer Ord-nung angeben.
Der angeblich zu Würzburg im dreyzehnten Jahrhundertgefallene Stein, welcher indem dortigen Schotrenkloster zu St.Jacob aufbewahrt ward, und sich jetzt im Naturalien-Cabinctteder dortigen Universität befindet, ist nichts weiter, als eine alte