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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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len auch des Bodens selbst, zerplatze», unstreitig zu Folge derdurch die Hitze im Innern entwickelten elastischen Flüssigkeiten,welchen die äußere zähe Hülle endlich nicht langer zu widerstehenvermag. Wo kein Zerplatzen bemerkt worden ist, liegt derGrund wohl nur darin, daß der Ort der Beobachtung zu weitentfernt gewesen ist, oder auch, daß manche Feuerkugeln, wieschon Pringle, Rittenhouse und Andere vermuthet ha-ben, nicht bey uns niedergefallen sind, sondern ihren Weg wei-ter abwartS von der Erde in dem allgemeinen Welträume fort-gesetzt haben mögen. Bisweilen zerplatzt eine Feuerkugel ganz,bisweilen nur theilweise, und die einzelnen Srücke bilden sichbey einem weiteren Fortgange bisweilen zu kleinen Feuerkugelnaus, welche hernach auch zerplatzen. Bey manchen Feuerkugelnsintert auch die zähe Masse nach gewaltsamer Entweichung derim Inneren entwickelten elastischen Flüssigkeiten wieder zusam-men, bläht sich von neuem auf, und epplodirt wieder, welchesbisweilen auch mehrere Mahle wiederhohlt wird. Bey Feuerku-geln, die durch Abprallen von der Atmosphäre Bogensprüngemachen, geschieht eine Epplosion gewöhnlich in dem tiefstenPuncte einer Senkung, wiewohl die 1740 in der Nachr vom28. bis 24. Februar nach einer vorher gegangenen Senkungin einer größeren Höhe platzte. Bey einer solchen Erplosia»wird gewöhnlich viel Rauch und Dampf abgeseht, worauf manbisweilen, wenn die Stücke nicht niedergefallen sind, bemerkthat, daß die Feuerkugel mit neuem und verstärktem Glanze wei-ter gegangen ist. Durch die Zerplatzung eines solchen MeteorSwird gewöhnlich die Luft weit umher sehr heftig erschüttert, sodaß Häuser gezittert haben, Thüren und Fenster aufgesprungensind, und die Begebenheit von Manchen für ein Erdbeben istgehalten worden, z. B. den 3 o. März itz 54 , im Junius 1668,den e>. December 1784, den 3 i. December 1741, 1706 überAir, wo Schornsteine eingestürzt sind, den 12. November 1781,den 3 o. Aprill >762, den 2g. Julius 1778, den 8. August »778,den b. Februar 1818, und noch mehrere Mahle. Einige Mahl,wie z. B. den » 3 . Januar 1768, har man aus gänzlicher Un-kunde die Erschütterung und das Meteor einem Erdbeben zuge-schrieben, da doch vielmehr die Erschütterung eine Folge derZerplatzung des Meteors gewesen ist. Bey einigen Beobachtun-