ben (nach den Göttingischen gelehrten Anzeigen,7yb, Nr. 32 ), und Benzenberg schätzte dessen Höhe un-gefähr auf 700 Meilen. Mehr davon in der siebenten Ab-theilung tz. 3 .
Die große Höhe, in welcher solche Körper gesehen wordensind, würde, wenn nicht noch so viele andere Gründe waren,allein schon hinreichend seyn, um einzusehen, daß sie nicht ausBestandtheilen der Atmosphäre gebildet seyn können. Die Luft,welche auch nach allen chemischen Untersuchungen keine solchenBestandtheile enthalt, ist schon in einer Höhe von 8 Meilen,wo das Barometer nur auf 4/260 Linie steht, um 82,000Mahl dünner, als unten; in einer Höhe von 20 Merlen,1,176,000 Mahl dünner, und die Kubik-Meile wiegt kaum einPfund; in einer Höhe von 25 Meilen ist sie 1200 BillionenMahl dünner, und die Kubik-Meile wiegt nur i/ 3 o Loth (nachBenzenbergs Bestimmung inV 0 igts M a gazin fürNaturkunde, y. B. S. 421). Es würde also hierzu derStoff nicht vorhanden seyn, am wenigsten zu Eisenmassen vonZoo bis 400 Zentnern, selbst wenn es möglich wäre, daß durchirgend eine Art von Zauberey alles Ponderable in der Luft,über einer beträchtlichen Strecke Landes, auf ein Mahl könntein Eisen und Nickel verwandelt werden.
§. A- Beschaffenheit der Bahn, Achsendrehung, Bo-gensprünge.
Gewöhnlich kommen Feuerkugeln in einer mehr oder weni-ger schiefen, bisweilen dem Horizonte fast parallelen, Richtungan, gehen über sehr beträchtliche Strecken Landes (wie z. B.die am 3 i. März 1676, von der Seite von Dalmatien, wosie wohl auch schon viel weiter her mochte gekommen seyn,quer über das adriatische Meer, über Italien, und nach Corsikazu weiter; die am 18. August 1788 über Schottland, England,Frankreich und Italien weiter vorwärts), und senken sich ineiner krummen, allem Ansehen nach parabolischen, Linie. Hier-auf fallen entweder die dichteren Bestandtheile nachdem Zerplatzender Feuerkugel als Stein- oder Eisenmaffen nieder, oder dieMasse prallt (wie oft ist beobachtet worden), als ein lockerer,zu einem großen Volumen (nach §. 6.) ausgedehnter, Körper