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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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§. 1. Allgemeiner Begriff von dieser Art der Natur-erscheinungen.

-Aier ist die Absicht, im Allgemeinen das vorzutragen, was ansolchen Meteoren beobachtet worden ist, mit eingeschalteten Er-klärungen, so wie sie sich bey der einfachsten und natürlichstenAnsicht der Sache von selbst ergeben. Die 3te, sste, 5te undfite Abtheilung sollen die Belege dazu enthalten.

Da diese Meteore gewöhnlich über sehr beträchtliche Stre-cken unsers Erdkörpers sich bewegen, und bey ihrer ersten Er-scheinung, besonders am Tage, wo deren Licht weniger auffal-lend ist, nicht die allgemeine Aufmerksamkeit so erregen, wiespäterhin durch ihr stärkeres Licht und durch ihr Getöse; daauch wohl die meisten Massen mögen an'Orte fallen, wo keineMenschen, am wenigsten aber aufmerksame und gebildete Men-schen, sich in der Nahe befinden, viele auch in das Meer oderin Wälder: so hat äußerst selten jemand Gelegenheit gehabt,den ganzen Verlaus eines solchen Meteors von dem ersten Sicht-barwerden desselben bis zum Niederfallen, oder zum Aüffindeirder Massen zu beobachten, sondern gewöhnlich nur den Anfang,oder den weitern Fortgang, oder das Ende. Aus allen Ver-gleichungen der Beobachtungen ergibt sich aber, daß ein solchesMeteor sich in seinem ganzen Zusammenhänge gewöhnlich auffolgende Art zeigt:

In einer sehr beträchtlichen Höhe erscheint ein leuchtenderPunct, ungefähr wie eine Sternschnuppe, oder ein kleines lich-tes, bald nachher sich entzündendes Wölkchen, oder ein, biswei-len auch mehrere parallele lichte Streifen, woraus sich hernachein weiter fortgehender, leuchtender Körper zusammenballt. (DieseVerschiedenheit hängt allem Ansehen nach davon ab, ob «in sol-

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