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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
Seite
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er sagt: Herr von Buch habe ihm zuerst Nachricht gegeben,daß er zu Wien solche Steine gesehen habe; er habe bisher nurhistorisch, und mit einer gewissen Schüchternheit d) davon ge-sprochen , und nun sey es ihm lieb gewesen, zu erfahren, daßman gar nicht mehr daran zweifelte, und daß es zu Londonverschiedene Sammlungen solcher Steine gäbe, wovon ihmGreville und Howard einige gezeigt hatten. Nach seinerRückkehr aus England las Pictet einen Aufsatz in der Sit-zung des Instituts vor, worin er Nachricht von Howard'Sund Bournon's Untersuchungen, und zugleich einen beyfälli-gen Auszug aus meiner Schrift gab. Ungeachtet man damahlsnichts davon wissen wollte, so wurden doch bald Einige auf-merksamer, und fingen an zu vermuthen, daß doch etwas ander Sache seyn möchte, wie denn im Jahre 1802 Laplacedie Idee äußerte, daß solche Massen vielleicht Auswürfe ausMond-Vulkanen seyn könnten, Vauquelin auch von derSache überzeugt war, und Bi 0 t einen Aufsatz in der philo-matischen Gesellschaft vorlas, worin er zeigte, daß ein vor-mahls aus Phrygien nach Rom gebrachter Stein wahrscheinlichauch ein Meteor-Stein gewesen sey. Bald darauf unterstützteder Himmel die gute Sache durch ein recht großes Naturereig-niß dieser Art, indem am 26. Aprill » 8 o 3 bey l'Aigle, imOrne - Departement (oder in der Normandie), mit einem Feuer-Meteor, und mit großem Getöse, 2000 bis 3 ooc> Steine fielen.

b) Diese Schüchternheit zeigte sich damahls be» mehreren Schrift-stellern, weil man befürchtete, sich lächerlich zu machen, wennman sagte, es sey wirklich etwas vom Himmel gefallen. Diesessicht man z, B. aus dem Titel der im 7. tz. angeführten SchriftenvonKing, Howard undBournon, wie auch aus demAuf-satze von Vauquelin in den Xnnales ck« <-l>imis, T. XI.V,und an andern, wo es immer nur heißt, daß die Steine herabge-fallen seyn sollen, aber nicht, daß sie hcrabgefallcn sind.In meiner 1794 erschienenen Schrift, habe ich schon behauptet,daß siehcrabgefallen sind, nicht aus Rechthaberei), oder Nei-gung zu etwas Paradoxem, sondern weil aus der Vergleichungso vieler mit einander übereinstimmender Nachrichten, aus ver-schiedenen Ländern und Zeitaltern, es sich als historisch erwieseneThatsache ergab.