§. 1. Die Alten kannten schon diese Art von Natur-erscheinungen.
Echon in den alteren Zeiten zweifelte man nicht, daß biswei-len Stein- und Eisenmassen mit einem Feuer-Meteor vom Him-mel fallen. Da es'hier nicht die Absicht ist, diesen Gegenstandin antiquarischer Hinsicht genauer abzuhandeln, berufe ich michdeshalb auf die vierte Abtheilung, wo viele altere Nach-richten von dergleichen Ereignissen angeführt werden. Bey denGriechen und Römern ward mit dergleichen Steinen mancherAberglaube getrieben, indem man sie als Symbole der Götteransah; indessen scheinen doch auch Manche bessere Begriffe da-von gehabt zu haben. So scheint es z. B., daß A n ar ag o r a svor dem Falle eines großen Steines bey Aegos Potamosschon gesagt habe, daß bisweilen solche Steine vom Himmel fal-len ; so hat auch Plutarch den Fall dieses Steines so gutbeschrieben, als es in der damahligen Zeit zu verlangen war;so sagt auch Damascius (in kliotii bibliotllecs §rseva,v. 242.) ganz richtig, daß die baet/Iia (Meteor-Steine) miteiner Feuerkugel herabgefallen sind, u. s. w. Auch die alterenChinesen haben uns mehrere Nachrichten dieser Art mit historischerTreue, und ohne etwas Thörichtes einzumengen, überliefert. Indem mittleren Zeitalter haben uns besonders arabische Schriftstel-ler manche Nachrichten von solchen Ereignissen hinterlassen, ohneunrichtige Urtheile einzumengen; auch ist dieses in noch etwasspateren Zeiten von manchen Chroniken-Schreibern und einigenAndern a) geschehen.
s) Sv heißt cs z-B. in dem Buche üe metooi-is, welches dcm Tb eo-p h r a st u s P a r a c e l su s zugeschrieben wird, S- Hl. der Basler-
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