IV
es also vor der Hand dabey bewenden, von Zeit zu ZeitBeyträge in Gilbert's Annalen und in andern wissenschaft-lichen Zeitschriften zu liefern. Erst im May 1816 faßteich den festen Entschluß, etwas Ganzes hierüber auSzu-arbeiten, und dieses bis zur geschehenen Ausführung alsmein Hauptbestreben anzusehen, wozu die Reise, welcheich mir vorgcnommen hatte, mir sehr behülflich seyn konn-te und mußte. Da nähmlich dieser Gegenstand unter dieDinge gehört, welche sich nicht n priori construiren(wofür mir im Deutschen kein anderer Ausdruck sogleichbeyfallen will, als: aus den Fingern saugen) lassen, undwo man, so viel als möglich, alle vorhandenen Beobach-tungen beysammen haben muß, um nicht einseitig überdie Sache zu urtheilen; so habe ich auf dieser Reise we-der Mühe noch Kosten gescheut, um alle Beobachtungen/deren ich habhaft werden konnte, zu sammeln. In dieserAbsicht blieb ich zwey Monäthe in Gotha, und dreyMonathe in Göttingen, um in den dortigen Bibliothe-ken alles hierher gehörende nachzusehen; benutzte beson-ders in Hamburg, Bremen und Wien viele ausländi-sche Zeitschriften; machte im Julius 1818 eine Exkur-sion von Earlsruhe nach Paris, um in den dortigen Bi-bliotheken und Naturalien - Eabinetten manches nachzu-sehen u. s. w., so daß ich wissentlich nichts von dem,was zur Sache gehört, vernachlässigt habe. Um demBuche die gehörige Eorrcctheit zu geben, bin ich bis nachBeendigung des Druckes in Wien geblieben. Uebrigenshalte ich für nöthig (weil man mich öfters darum befragthat) die Bemerkung beyzufügen, daß alles, was ich bcy