III. Tlieil. X. Capitel.
bo
dem hinter demselben abwärts vom Spiegel, also nachdem sich die reflectirten Stralen bereits durchkreuzthaben, aufgefangen, so erscheint das Bild verkehrt,und um so grösser, je weiter es vom Brennpuncteentfernt ist; wie dieses die punclirlen Linien iFgund kFe Fig. 26 andeuten. Rückt der Gegenstanddem Hohlspiegel so nahe, dafs er diesseits des Brenn-puncts, zwischen d und F (Fig. 27) divergirende Stra-len auf die Spiegelfläche fallen läfst; so entsteht nurein geometrisches Bild, das jedoch stets etwasweiter hinter (oder in) dem Spiegel liegt, als derGegenstand von ihm entfernt ist. Benutzung derHohlspiegel bei sog. Geistercitationen. Eckartshau-sens Vers, und Schröpfers Täuschungen.
g) iDB Taf. III. Fig. 28 sey der Durchschnitt ei-nes kuglichen erhabenen Spiegels (Speculumconvexum sphaericuni); die mit der Axse C D o pa-rallel auffallenden Stralen ao und bo, werden sonach ap und bq reflectirt, als ob sie aus einem PuncteF der Axse kämen, welches um die Hälfte des Halb-messers CD entfernt ist, und rückwärts verlängert,die Axse in diesem Puncte F schneiden würden.Man nennt diesen Punct den negativen oder ein-gebildeten Brenn punct oder den Zerstreuungs-punct, und sein scheinbarer Abstand vom Spiegel, dienegative Brennweite oder die Zerstreuungs-weite. Ziehen wir vom Mittelpuncte C eine geradeLinie nach a, so haben wir in diesem Halbmesserdas Einfallsloth für den Punct a, und können nunden Einfalls - und Reflexionswinkel, und mithin denGang des reflectirten Strals (ap) bestimmen. — Di-veigirend auffallende Stralen, haben ihren Brennpunctnäher an der zurückwerfenden Oberfläche, als um