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III. Theil. X. Capitel.
nur für gleiche Medien; in ungleichartigen Me*dien hingegen, dürften -wahrscheinlich bedeutendeAbänderungen stattfinden. Winierl glaubte, jedochohne hinreichenden Grund, dafs die beobachtete Zeitder Lichtbewegung, auf Rechnung des Aufenthalts inder Erdatmosphäre zu schieben sey, und das sich dasLicht im Aether ohne Zeitaufwand fortpflanze.
2) Römer, ein dänischer Astronom, beobachtetemit Cassini in den Jahren 1671—1675 fleissig dieVerfinsterungen der Jupitersmonde, und fand, dafswenn Jupiter uns näher ist, jene Finsternisse frü-her, und wenn er von uns entfernter ist, spätererfolgen, als es der Berechnung nach seyn sollte. R.folgerte hieraus, dafs sich das Licht mit Zeitaufwandfortbewege; eine Folgerung die der Einwürfe Cassi-ni’s und Moraldi’s ohnerachtet, späterhin durch Htjy-gess, Neuton und Bradley bestätigt wurde und zuden obigen Resultaten führte (Baii.ly histoire d’astro-nomie moderne, II. 674) ; wozu besonders Bradley’sEntdeckung der Aberration des Lichtes (Aber-ratio lucis, den 17. Decbr. 1724 und bestätigt im J.1727— Decbr. 1728), zu der er gelangte, indem erdie Bewegung des Lichtes mit der Bewegung der Er-de, nach der Theorie von der Zusammensetzung derKräfte, verband, das meiste beitrug.
5) Das Licht wird bey seinem Fortgange sowohldurch Aufenthalt von Seiten undurchsichtiger Körper,als vorzüglich auch dadurch geschwächt, dafs essich durch einen stets grösseren Raum nach allen Sei-ten verbreitet; vergl. vorig. §. Denken wir uns näm-lich in der Spitze eines geometr. Kegels einen leuch-tenden Punct, so ist die Basis des Kegels die erleuch-tete Fläche; da nun diese Grundfläche, wenn sie noch