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2 (1810)
Entstehung
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700
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III. Theil. IX. Capitel.

welche in jeder Hälfte unseres Körpers mit dem Ge-hörnerven (Nervus acusticus ) verbunden ist. Dasäussere Ohr besieht aus einer gekrümmten hohlen(mit einer stark und fettlos aufliegenden Fortsetzungdes Fells überzogenen) Knorpelscheibe, die vorzüg-lich dazu dient, mehr Schallstrahlen in das innereOhr zu leiten , als durch eine blosse Oeffnung hin-einfallen würden. Das mittlere 1 Ohr liegt in ei-nem sehr dichten harten Knochen (dem sogen, felsig-ten Tlieile Os petrosuin des Schläfenbeins) : ein cy-lindrischer Kanal der Gehörgang (Meatus audito-rius), führt auf ein dünnes straff gespanntes Häutchendas Trommelfell (Membrana tympani), welchesihn von der weiten und ungleichen knöchernen Tr o m-melhöhle oder Pauke (Cavitas tympani s. Tympa-num) scheidet. Diese ist mit Luft gefüllt, welchemit der im Munde befindlichen Luft durch die Eu-stachische Röhre (Tuba Eustachii) Gemeinschafthat. In der Pauke liegen die vier Gehörknöchel-chen (Ossicula auditus): der Hammer (Malleus)steckt mit seinem Handgriffe (Manubium) am Pau-kenfelle; an seinem Kopfe ist der des Ambosses(Incus) und an dessen langen Schenkel das Knöpf-chen des Steigbügels (Stapes) eingelenkt, welchesmit dem linsenförmigen Knöchelchen (Ossi-cul. lenticulare) verbunden ist. Die innere Wandder Trommelhöhle ist mit zwei Oeffnungen versehen,wovon die eine obere, das eiförmige Fenster(Fenestra ovalis), die andere untere, das runde Fen-ster (Fenestra rotunda) genannt wird; jenes bedecktder Grund (Basis) des Steigbügels, dieses eine eigneHaut. Das eiförmige Fenster führt aus der Pauke indas innere Ohr, und zwar in denjenigen Theil,