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2 (1810)
Entstehung
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698
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III. Theil. IX. Capitel.

theils kann es auch auf sehr mannichfaltige Weise,durch Versuche die im Wesentlichen mit dein obigenübereinstimmen beobachtet werden. Zu den auffal-lendsten Erscheinungen dieser Art gehören folgende :a) fühlbare Erschütterung der Luft am Ende eine»grossen Orgelpfeife, wenn man die flache Hand überdie Oeffnung der Pfeife hält; b) sichtbare Erschüt-terung des in einem Kelcliglase oder in einer Glas-glocke befindlichen Wassers, Weines etc., wennder Glasrand gestrichen wird; sichtbare Bebung derin der Luft schwimmenden, vorzüglich beleuchtetenBauch- oder Staubtheilchen, in Zimmern worin Mu-sik gemacht wird etc. Tröpfelt man etwas reinesWasser auf eine Glasscheibe, die mit den Fingern,oder noch besser mittelst eines eigenen Stativs durcheine Schraube gehalten wird (vergl. Taf. III. Fig. 16.).und streicht dann den Rand derselben mit einemViolinbogen, so geräth das Wasser nach entgegenge-setzten Richtungen in deutliche wellenförmige Bewe-gungen, bestäubt man zuvor das Wasser mit Bärlapp-saarnen, so werden die kleinen Staubtheilchen aufdem schwingenden Wasser in ähnlichen Richtungenauseinander geworfen, sich theils netzförmig durch-kreuzend, theils verschiedenen krummlinigten Rich-tungen folgend, die sie auch nach dem Aufhören desKlanges beibehalten. Bei einer langen gespanntenschwingenden Saite, kann man die Schwingungen se-hen und wenn sie so langsam von Statten gehen, dal'sman nichts hört, auch zählen. Läfst man (nachYouxc vergl. Transact. pliilos. 1800. S. 155) auf einevon den tiefsten Saiten eines viereckigten Pianoforte,um welche ein feiner Silberdrath spiralförmig gewun-den ist, einen concentr. Lichtstrahl durch ein Fenster