Von dem Galvanismus.
V. Crells Ann. 1803. I. 151. Ferner bemerkte Gau-therot an den sainmt den Wasser ausgehobenen (vonder Säule getrennten) Poldrätlren, einige Zeit hin-durch noch Wirkungen, denen ähnlich, -welche sie inihrer vorigen Verbindung zeigten; nur mit dem Un-terschiede, dafs die Schläge und das Funkengebenbald aufhörten, die Wirkung auf die Zunge abernoch lange nachblieb. Der Verfolg vorzüglich dieserG AUTHEROx’schen Beob. führte Rätter zu der Erfindüng einer Vorrichtung, die, nachdem sie eine Zeithindurch in der Kette der VoLTA’schen Säule gestan-den, nach aufgehobener Verbindung mit dieser Säuledieselben Erscheinungen, wiewohl schwächer und vonkürzerer Dauer gewährt, als die VoLTA’sche Säuleselbst, und von Ritter Ladungssäule, von Voltau. a. secundäre Säule genannt wird. Sie bestehtaus abwechselnden Lagen eines Metalls (z. B.Kupfer) und reinen Wassers, mit welchem Papp-scheiben getränkt sind. Verg'l. Voiots Magaz. VI. S.115 — 139. 181 u. ff. Volta hat gegen diese Ent-deckung verschiedene Einwürfe gemacht, und hältsie für unvollkommene gewöhnlichen Säulen, indemer behauptet, dafs die Ladungssäule ihre Entstehunglediglich der electrometorischen Kraft der sauren undalkalischen Schichten verdankt, welche die Oberflä-chen des Leiters der ersten Klasse, der eine Zeitlangder gewöhnlichen Säule unterlegt wird, überziehen,und die aus der Zersetzung der Salze entstehen, wel-che gewöhnlich in der Flüssigkeit, die zu den Säulengebraucht wird, enthalten sind. Vergl. Volta inGilberts Ann. XIX. 490. u. Brugnatelli in Geh-lens Journ. f Cheni. Phys. u. Mineral. VIIJ. 353.Co nfigliachi errichtete ähnliche Säulen aus den ge-