Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
540
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5, jo

II. Tlieil. VI. Capitel.

p, lg. Diese Vorrichtung hat jedoch den Envarfun-gen der Physiker nicht entsprochen. -- Wj.lkinsonsverbess. Trogapparat (vergl. Gehrens Journ. f. Chem.Phys. u. Miner. VJI. 340 5P2.) von parallelepipedi-scher Form und gewöhnlichen Durchmessern, woaber die Wände welche die Zellen bilden, nicht vonMetall sondern von Holz sind, ohngefähr einen hal-ben Zoll von einander abstehen, und mit Kitt oderFirnifs überzogen sind. Die gleichgrossen Kupfer -und Zinkplatten haben etwas geringere Breite, alsdie Zellen, in welche sie eingetaucht werden sollen;jedes Plattenpaar ist mit den Enden eines Metall-bogens zusammengelöthet, der beide Platten so weitvon einander abstehen läfst, dal's sie stets in zwei an-stossende Zellen gehörig passen. Oben auf der Bie-gung jedes Bogens der Art ist ein Bing befestigt,dessen Ebene die des Bogens und des Troges durch-schneidet. Sämmtliche Ringe stehen, nach gehörigerEinrichtung des Apparats in einer Linie, und mit-telsl eines eisernen Stabes, den man durch die ganzeReihe durchsteckt, zieht man alle Platten auf einemMahle heraus. Der Vorthei] dieser Vorrichtung, be-steht vorzüglich in der leichteren Reinigung der Plat-ten, nnd in der besseren Benutzung des Metalls zurgalv. Erregung, als wie dieses bei ähnlichen App. derFall ist. Von sehr guter Wirkung soll auch RittersSchlüssel - und dessen neuerer Trog apparat seyn;vergl. a. a. O. V. 303. 304. u. VII. 342 etc. Rück-sichtlich des er Steren vergl. man auch: Sciiweig-

gers Vorschlag, a. a. O. V. 146 etc. GöttlingsVorschlag anstatt Zink und Kupfer, verzinktes Eisenund Blei anzuwenden ; vergl. Intel], Bl. d, JenaischenAllg. Lit. Zeit. 1808. N. 10.