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2 (1810)
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472
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II. Theil. VI. Capitel.

dem Stosse an ihren beiden Enden entgegengesetzte Ezeigen soll (Schusters Darst. d. WiNTERLSchen Syst. d.Chem. II. 152.;; aber es mangelt einer solchen electr.Vertheilung die Permanenz, welche jene der beiden he-terogenen Metallplatten characterisirt: rach Wegnahmeder Electr. findet keine neue AnsammluAg Statt.

5) Es läfst sich auch der Fall denken, üafs bei derBerührung zweier Leiter, die electr. Spannung sichgerade nicht als Gegensatz von + und E, sondernnur als Unterschied von + und +, oder und Edarstellt; der Erfolg würde dann aber derselbe seyn,wenn dieser Unterschied nur genau dieselbe Grössehat. Z. B. 4 + und 2 + E geben dieselbe Spannungals 2 und 4 E, und beide, nebst 2 + und o,oder o und 2 E, dieselbe als 1 + und 1 E.Riteers Phys. chem. Abhandl. III. Bd. Leipz. 1806.8- S. 274 etc.

6) Auch die feuchten Leiter bilden bei der Berüh-rung unter sich, höchst geringe Spannungen; grösserfallen diese aus zwischen sich berührenden festen undflüssigen I,eitern, jedoch stets schwächer, als wennbeide Berührende der ersten Klasse von Leiternangehören. So ist z. B. bei dem Contacte zwischeneinem festen Leiter und Wasser, die Spannung umso geringer, je näher der feste Leiter dem E-Endeder bei N. 2. aufgeführten Reihe steht; das Wasserselbst erhält dabei gewöhnlich + E , der feste Leiter E. Ritter a. a. O.; jedoch ist zu bemerken, dafsglühende Metalle durch die Berührung des Wasserspositiv electrisch werden, während das Wasser wahr-scheinlich negativ electrisch wird. Vergl. S. 444 dies.Grundr. Nach Davys neueren Beob. erhält übrigensRitters Spannungsreihe (vergl. §. 445.) eine sehr