VI
so bemerkbarer auf höhere gemeinsamere Wer-th e hindeuten, und das Ineinandergreifen allerNaturkräfte zu einem Ganzen, sich dem denken-den Geiste um so lebendiger darstellt.
Jeder der den ersten Band einer prüfendenDurchsicht würdigte, wird in ihm jene Anlagebemerkt haben, welche es möglich machte, dieseIdee in vorliegendem Bande auszuführen; dessensieben Capitel zu dem Ende folgende Anord-nung der Gegenstände erhielten. Zunächst wer-den im VI. Capitel die Untersuchungen der Elec-tricität durch diejenigen des Galvanismus fort-gesetzt, sich damit endend, dafs sie den Wegzur Erforschung der eigentlichen chemischen Thä»tigkeiten eröffnen, und so zur Bekanntschaft mitder höchst mannichfaltigen Stoffverschiedenheitder Körper vorbereiten. Bisher handelte man inden Lehrbüchern der Physik eine Menge chemi-scher Erscheinungen als einen so isolirten Theilder Natur ab, dafs die erhaltenen Forschungsre-sultate, für die vorhergehenden Untersuchungensowohl als für die nachfolgenden, fast bedeu-tungslos wurden. Hildebrand suchte (in sei-ner dynamischen Naturlehre) zuerst diesem Vor-würfe zu begegnen, indem er (im XV. Capitel)nicht „von den einfachen Stoffen und ihrenVerbindungen,“ sondern von dem ,,chemischen