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Leyer und Schwerdt
Entstehung
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Sie weiß, was Dir das Geschick entrissen»Was wir Alle mit Dir weinen müssen:Einen einzigen, und welchen! Sohn;Aufgeschossen ssolz in Jugendblüthe.

Rein und stark, mit kräftigem GemütheDer Entnervung seiner Zeit entstehn!

Also stand er, hoch vor Deutschlands SöhnenWeckte mächtig mit des Liedes TönenDie Begeisterung, die ihn durchglübt.

Denn ein schön Geschenk war ihm gegeben:Auf der Dichtung Flügel aufzuschwebenIn der Menschheit herrlichstes Gebiet.

Nie bat er sein Saitenspiel entweihet.

Nie der Macht, dem Weltsinn, Lob gestreuet.Nie mit heiligem Gefühl gespielt.

Nur sein Vaterland, das Recht, die Tugend,Und die Gluthen unverdorbner Jugend,

Sang er, wie ein reines Herz sie fühlt.