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Leyer und Schwerdt
Entstehung
Seite
57
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M i ß m u t h.

Als ich bei Scmdow lange Zeit die Ufer der Elbe bewachen mußte.

^Zaterland, du riefst den Sänger,Schwelgend in der Tage Glück.

Blutig hassend deine Dränger,

Hielt nicht Lied und Liebe längerSeiner Seele Sturm zurück-Und er brach mit wundem HerzenAus der Freunde schönen Reih'n,Tauchte in der Trennung Schmerzen,Und war dein.

Thränend hat er oft die BlickeZur Vergangenheit gesandt;

Auf des Lieds melod'scher BrückeStieg der Geist zum alten GlückeIn der Liebe goldnes Land-Ach! er schwärmte nur vergebens;

Denn der Stunden ryhe HastWarf ihn in den Lärm deS Lebens,Sturmgefaßt.

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