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Leyer und Schwerdt
Entstehung
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Euch allen, die Ihr noch mit FreundcstreueAn den verwegnen Zitherspieler denkt,

Und deren Bild, so oft ich es erneue,

Mir stillen Frieden in die Seele senkt:

Euch gilt dies Lied! O daß es Euch erfreue!Zwar hat Euch oft mein wildes Herz gekränkt,

Hat stürmisch manche Stunde Euch verbittert,

Doch Eure Treu' und Liebe nicht erschüttert.

So bleibt mir hold! Des Vaterlandes Fahnen,Hoch flattern sie am Deutschen Freiheitsport.

Es ruft die heil'ge Sprache unsrer Ahnen:

Ihr Sänger, vor! und schützt das deutsche Wort!"Das kühne Herz läßt sich nicht länger mahnen,

Der Sturm der Schlachten trägt es brausend fort;

Die Leyer schweigt, die blanken Schwerter klingen.Heraus, mein Schwert! magst auch dein Liedchen singen.