II
Wie fühlt man itzt die feurigen Zeilen: „Mit Gott!...Am freien Nheinstrom auf!" S. 46; und L2 die HelleSchilderung der goldenen Zukunft: „Alles Große kommtuns wieder. Alles Schöne kehrt zurück!" Und dann dennur zu wahren Nachsatz: .„Aber noch gilt es ein gräßlichesWagen ..." Wer denkt nicht an den Dichter selbst S. 72:„Solch Gut will schwer errungen feyn; Und will ein Engelhimmelwärts, Bricht erst im Tod' ein Menfchenherz!" —Denn auch das sollte erfüllt werden, was der hohe Jüng-ling mehrmal über seinen Fall im Kampfe vorausfagt,mit männlichem Selbstgefühl, obgleich mit zärtlichem Hin-blick auf feine Lieben. Er sollte „in dem Siegesheimzugfehlen" (Zueignung, gegen das Ende). Doch nie wirdsein itzt glück- und siegbekränztes Volk (S.Zg) „die treuenTodcen vergessen."
Schon darum wird es den Lesern nicht unwillkommenseyn, daß einige gefühlvolle Gedichte auf den helden-müchigen Sänger hinzugefügt worden sind. Dieser Vor-