145
ist das Meßtischgen orientirt. Nun legt mairdie Diopternregel erst an den einen, dann an denanderen Endpunkt, und drehet es jedesmal der-gestalt, daß man das Zustimmende IN der Naturerblicke. Ziehet man nun jedesmal die Ziellinien,so werden sich diese durchschneiden, und rhrDurchschnitt bestimmt das Punkt O.
Dieses Verfahren erleichtert u«d berichtiget dieAufnahme des ÜeNsil.-; einer Charte ungcmern.Denn aus dem Punkte I) kann man nun hin-wiederum andere Ziellinien ziehen, die Meßungweiter freisetzen und sie an schyn bekannte Ge-genstände anknüpfen. Ein falsch gelegtes Punkt,kann man dadurch eorrigiren, und in jeder Sta-tion die Arbeit prüfen.
Bei geometrischen Arbeiten die ins Große undKeine gehen Z. E. bei der Anfertigung geogra-phischer Charten von gebürgigen Landern, ist dieAnwendung des Porhenorschen Problems von demunaussprechlichsten Nutzen. Es muß aber alManntrigonometrisch behandelt werden, wie ich inmeiner Beschreibung der trigonometrischenVermessung der Grafschaft Mark, wel-che in den Gedenk-Schriften der Akademie derWißenschaften zu Berlin ( Jahrgang 1^89 )