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Erleichterter Anfang einer gründlichen Kenntniß der Geometrie und Feldmeßkunst
Entstehung
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an statt eines Linials.

Längere Linien als man mit einer Schnur be-zeichnen kann, steckt man mit Mc-ßstäben( geraden Stangen) ab, die man so viel möglichlothrecht einsetzet.

Das Merkmal daß sich die Stäbe in geraderLinie befinden, ist, daß wenn man hinter einender äußersten ( in einer kleinen Entfernung )tritt, dieser den andern äußersten, dem darnachsehenden Auge( indem man das andere verschlie-ßet ) verdeckt. Denn all« Sehestralen findgerade Linien.

Um einen Meßstab in einer beträchtlichen Ent-fernung sehen zu können, befestiget man emBlatt weiß Papier daran, oder bindet ein-Schnupftuch darum. ( Einige laßen garFahncndaran machen. )

Kleine Linien die nur einen oder einPaar Fuße lang sind, ( wie sie etwa beimHausgerathe, z. E. Zischen, «Stühlen, Schran-ken u. d. gl. vorfallen ) werden mit dem Zoll-stöckgen gemessen, wovon die in Deutschlandgebräuchlichen ( gewöhnlich zu Nürnberg ver-fertigten ) zwei Rheinlandische Fuße langsind, und vermittelst meßingnrr Eewinde derge-

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