zu hindern, welche auf der stillen Oberfläche in immerweiteren Kreisen sich ausdehnen! Die Regierungenhaben es eben so wohl in ihrer Gewalt, den Censur-zwang einzuführen; aber sie können die Folgen nichtübersehen, welche die durch zu große Unbill erhitzten Lei-denschaften in unglücksschwangercm Schooßc tragen.Denn die Affectcn und Leidenschaften der Menschen, sinddie Sturmwinde der moralisch-politischen Welt. Wennaber der Sturm braust, wer beschwört ihn, wersetzt sich ihm entgegen, wer regiert ihn? Dies istdie einfache Betrachtung, nach welcher wir dafürhalten, daß es ein gewagtes Unternehmen sei, einenSturm zu erregen—eine beschwerliche Censur—undgar vollends auch diese ohne feste gesetzliche Normen —einzuführen und längere Zeit zu behaupten.
Der Vers. muß die alten Provinzen des preußi-schen Staats nicht sonderlich kennen, da er es gewagthat zu schreiben: (S. 97) „Friedrich II regierteselber, und indem er selber regierte, und alles kaufteund verkaufte (?? IXL. Taback, und eine kurze ZeitKaffee ist — Alles) was zu den Annehmlichkeiten desLebens gehört, so hatte er der bürgerlichen Thatig-keir sehr enge Fesseln angelegt. Eine Folge hieven