Z24 SiebentesRapLrel. Eine kurze hifl. Nachr. rc.
12, von denen starben z; von io zwischen zo und 40, 2; vonio zwischen 40 und 50, auch 2; von 7 zwischen 50 und 60,starben 4; von 5, zwischen 60 und 70, i; und von 2, die zwi-schen 70 und 8o waren, starb einer. Die drey grössten Steinevon denen welche durchkamen, wogen Xll, XH und VIII Un-zen , und die größte Menge der in einer Blase gefundenenSteine war zz. Einer von den dreyen die von den 10; star-ben, hatte einen sehr starken Keichhusten; ein anderer blutetesich aus einer Schlagader zu Tode, die in die Blase gieng, daes zu der Zeit gerade sehr heißes Wetter war. Dieser Zufalllehrte mich aber nachher, wenn irgend ein Gesäß blutete dasich nicht finden konnte, die Wunde durch ein Messer zu erwei-tern, bis ich das Gesäß erblickte. Wenn nun und
andere, von denen man kürzlich gesagt hak, daß sie nach die-ser Methode operirt haben, es mag nun aus Ueberlegung oderdurch Zufall geschehen seyn, nicht Sorge trugen die Blutge-fäße zu sichern, wovon man bis jcht noch nichts erwähnt hat,ihre Geschicklichkeit im Operiren mag übrigens so groß seynwie sie wolle, so kann doch der Erfolg ihrer Operationen nichtimmer ein Geheimnis bleiben, denn viele der von ihnen ope-rirten Kinder, und der größte Theil der erwachsenen Män-ner müssen sich verblutet haben. Habe ich einigen Ruf in die-ser Operation erlangt, so habe ich ihn theuer eingeärndtet, denngewiß empfand niemand so viel Angst und Unbehagen vor ei-ner Operation als ich vor dieser, so bald ich aber ans Werkschritt so verlohr sich alle unangenehme Empfindung; undwenn ich bey meinen Operationen glücklicher war als einige an-dere, so schreibe ich es nicht größern Kenntnissen, sondern demGlück zu, ein Gemüth zu haben daß nie bestürzt wurde, nieaußer Fassung kam, und eine Hand die bey keiner Opera-tion zitterte.
Regi-