! Von den Werkzeugen dek HaenabsotidekUttgrc. 26z
! der genau nachgeforscht hat, an dem Daseyn dieser Thier«
H chen gezweifelt hat, so haben doch viele gegen diese Theorie
Einwürfe gemacht, und obgleich ich geneigt bin, sie für wahrs zu halten, so will ich mich doch bemühen, unpartheyisch die! Haupteinwürfe nebst dem was darauf geantwortet wird, vor«zutragen, woraus der Leser selbst urtheilen kann. Der erste undi stärkste Einwurf ist hergenommen von den verschiedenen Bey-
! spielen von gemischter Zeugung, wo das gezeugte Thier allezeitEigenheiten von beiden Thiergattungen an sich hat, wie manbeym Maulesel sieht, der von einem Esel und einer Stuttekommt, da doch nach der Hypothese zu erwarten wäre, daßdas durch gemischte Zeugung entstandene Thier ganz von der«selben Art mit dem männlichen von dem es gezeugt wordenseyn müßte, so wie die Pflanzensaamen, in was für Erdreichsie auch kommen, allezeit Pflanzen von derselben Art Hervor-bringen. Demungeachtet, wenn wir den Einfluß erwägen,den Furcht oder Verlangen nach etwas der Mütter ans dieFrucht in Mutterleibe hat, und wie groß die Veränderungist, die die Castration in der Gestalt eines Thieres hervorbringt, so dürfen wir uns wohl nicht wundern, wenn dasBlut der Mutter, welchem das Thier seine Ernährung undWachsthum von der Zeit der Empfängnis; an, bis zur Ge«:burt verdankt, für eine hinreichende Ursache der Aehnlichkeit-zwischen diesen Thieren und ihren Müttern angesehen wird.Ein anderer Einwurf ist, daß die Natur so eine große Mengedieser Thierchen schaffen sollte, da doch nur so wenige zu dembestimmten Zweck können verwandt werden. Worauf geant-wortet worden, daß bey den Pflanzen nur ein sehr geringerTheil des hervor gebrachten Samens in die Erde falle, undneue Pflanzen hervor bringe, und da der größte Theil, derPflanzensaamen die Nahrung der Thiere ausmacht, so kannder größte Theil der Saamenthierchen eben so wohl auch ei-nige Zeit leben, um sein eigen Daseyn zu genießen, so gutwie jedes andere Thier auf eben derselben niedern Stufe. Derletzte Einwurf betrifft ihre Gestalt , welcher aber, wie ichglaube, sehr unwichtig erscheinen wird, wenn wir nur be-
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