Zwölftes Kapitel.
Von Der harten und weichen Hirnhaut.
A)ie harte Hirnhaut (äurs mawr), ist eine sehr dicht-,starke Membran, die die innere Seite der Hirnschaale beklei-det, an der Basis derselben fest , an ihrem obern Theil aber,an den Nathenausgenommen, nur locker anhängt*). Siehat drcv Fortsätze**); der erste, der der sichelförmige! (kslx) heißt, fangt sich an dem Hahnenkamm (ci-icka Mi)an, und lauft unter der Pfeilnath nach hinten zum kleinen! Gehirn, indem er das große Gehirn in zwey Halbkugeln
> theilt. Der Nutzen den man ihm beylegt, ist die eine Seite! des großen Gehirns zu unterstützen, damit sie die andere
nicht drücke, wenn der Kopf auf eine Seite gebogen wird.Ich glaube aber, daß augenscheinlich dieß sein Nutzen nichtist , denn sonst thate solch ein Fortsatz der von einer ^oeite derHirnschaale zur andern gienge, weit mehr Noch, als dieser.
Sein
Sie ist die stärkste, dickste und festeste Membran unter^ allen im menschlichen Körper, dle wie das Zerlegen durchsMesser, oder ein mäßiger Fäulungsgrad lehret, aus ei-nem dichten, gleichsam zu einem sehnichtcn Wesen ver-webten Zellstoffe bestehet, und mit dem Schädel so fest^ als irgend eine andere Beinhaut mit ihren Knochen, be-
> sonders an den Näthen und in jüngern Personen durchmehrere Gefäße und andere Fäserchen zusammen hängt.Sömmeririg vom Gehirn und Rückenmark §. 2! u. 22.
Die harte Hirnhaut läßt sich deutlich in zwey Blätter,ein inneres und äußeres trennen, und diese Fortsätze sindi wahre Verdoppelungen des innern Blatts. Sommern,g
». a. O. §> rü.
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