Von den Schlag und Blutadern. 18 r
dem sie etwa zwey Zoll gelaufen, in die innere und äußeretheilt. Dre Innern ^»üsrcnschlagaderu (Art. iligcse ,n-re>u^e) geben erst die Nabelschlagadern (Art. vmbiiieg.le») ab, die in Erwachsenen zusammen getrocknet sind, amAnfänge ausgenommen, wo sie wegen den Seitenästen ausjeder Seite, von denen der eine zur Harnblase, der andereaber beym männlichen Geschlecht zur männlichen Ruthe, beymweiblichen aber zur Mutter geht, offen erhalten werden; dieübrigen dieser Aeste gehen zum Gesäß und zum obern Theilder Schenkel. Dle äußern Hüskenscblacradern (Art.iligcao exteruse) gehen über die Schaambeine in die Schen-kel, und indem sie aus dem Unterleib heraustreten, geben sieAeste an den Vordertheil der Decken des Unterleibes unterden kclnl'Luliii Ideäb« Abcioniiuis, welche Schlagadern derBauchmuskeln (Art. e^iAallriLge) genannt werden; jedevon diesen gibt einen Ast zum Becken *), und durch die kö-cher der ungenannten Knochen zu den Muskeln die da herumliegen. So wie die Hüstenschlagader aus dem Unterleib indie Weiche kommt, heißt sie Weichenfthlagader (Art. iu-ZuiuLlb) im Schenkel aber heißt sie Gchenkelschlagader(Art. crurrill!.), hier gibt sie einen starken Ast zum hinternTheil des Schenkels, der große Stamm aber geht an der in-nern Seite zwischen den Beugemuskeln und Ausstrcckemus-keln des Schenkels fort, und indem er die Befestigung desAlukLulux tricep8 in der Kniekehle durchbohrt, wird er Z^nie-kehlenschlagader (Art. popliws),genannt; unter dem Knie-gelenk theilt er sich in zwey Aeste , von denen der eine dievordere Schteubeinsschlagader (Arte,-,'» tibislie smicHheißt, dieser geht zwischen der Schienbeinröhre und dem Wa-
M z. denbein
*) Ohne Zweifel mcynt der Verfasser die äußere Saamen-schlagaver, die beym männlichen Geschlecht sich mit demSaamenstrang vereiniget und seine tunios vaAnslis undden Hoden und Nebenhoden versorgt; beym weiblichenGeschlecht aber geht sie durch das li^smentum rotun-äum zur Gebahrmutter.