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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
Entstehung
Seite
178
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Achres Aapitel.

innerhalb der Hirnschaale begeben. Gleich nach ihrem Durch-gänge durch das große loch vereinigen sich diese beiden Schlag-adern, und geben 'Aeste an das kleine Gehirn, hierauf gehensie nach vorne, theilen sich, und stoßen mit den Kopfschlag-adern zusammen; da nun dieKopfschlagadsn'. auch mit einan-der verbunden sind, so geschieht hier eine völlige Verbindungaller dieser Schlagadern; und diese vereinigten Aeste sind sogroß, daß diese vier großen Gefäße, mit allen ihren Aeste»,leicht alle durch irgend einen von ihnen mit Wachs angefülletwerden können.

Die SchlüsstibernsstHlnriadern gehen auf jederSeite in einem Stamm zürn Vorderarm, der, indem erdurch die Achselgruben geht, Schlagader derAchstlczrube(ckrteris sxillgris), und indem er an der inner» Seite derOberarmröhre, zwischen den Muskeln die den Vorderarmbeugen und ausstrecken, fortläuft, Armstchlagader (/Eite-rig bumersl^ 1. bracbiglis) genannt wird. Von den Schlußselbeinsschlagadern entstehen innerhalb der Brust die Ärust-schlagadern (ckrt. mommsriae). die an der iunern Seitedes Brustbeins bis unter den schwerdkformigen Knorpel herablaufen. Gleich nachdem die Armschlagader über das Elln--bogengelenk hinaus ist, theilt sie sich in zwei) Aeste, davonder eine die obere Vorderarmst'hlagader (cubnsiissuperiar), und die andere die unrere (cukttsli« inferior) ge-nannt wird; diese lehterögibt gleich wieder einen Ast ab, derdie mittlere Oorderarmstchlagader (cubiwlir. mesti»)heißt, und in die Muskeln sich verbreitet, die um den Vor-derarm sitzen. Die obere Vorderarmschlagader läuft nebender Speiche (rschus), und um die Wurzel des Daumens,und gibt einen Ast an den Rücken der Hand,. und zwey a»den Daumen; einen ferner an den Zeigesinger, und einenAst zur Verbindung mit der untern Vorderarmschlagader.Die untere Vorderarmschlagader läuft neben der Ellnbo-genröhre (vlns zu dem Handteller, wo sie eine Krümmungmacht, und einen Ast nach der äußern Seite des kleinen Fin-gers,