kNirrelfell, den Lungen, dem Herzbeutel rc. I7Z
semilmmrez *). Von dem Oslislis i>rteriost>5 s. das Kap.vom FoetuS.
In einem Knaben fand ich eine große Menge Eiterim Herzbeutel, und die Basis des Herzens vereitert. InLeuten die an der Wassersucht gestorben sind, habe ich gemei-niglich das Herz sehr groß, seine Fasern schlaff und die Ge-fäße um dasselbe über die Maßen ausgedehnt, und zuweilenPolypen in beiden Herzohren und Herzkammern und in dengroßen Blutadern, öfter aber doch in dem rechten Herzohrund Herzkammer gefunden. Hr. pile hat ein solches kran-kes Herz aufbewahrt, dessen Umfang von der Spitze um dieBasis der Herzohren vier und zwanzig und ein Viertheil Zoll,und um die Basis der Herzkammern siebenzehn und einenhalben Zoll betragt. Einst zergliederte ich einen Mann deran der Schwindsucht gestorben war, in dem hing der Herz-beutel überall mit dem Herz zusammen, und ein Theil desmuskulösen Theils des Herzens war in der Größe eines 8ix-penLL**) verknöchert. Der Anfang der Aorta ist häufig ver-knöchert gefunden worden, vorzüglich in alten Leuten. Ineiner Frau die an der Wassersucht starb, fand ich die Klap-pen der Aorta gänzlich mit Kalkstein bedeckt, da diese nundie Klappen an ihrer Verrichtung hinderten, so war die linkeHerzkammer beständig mit Blut überladen, und zu einerGröße ausgedehnt die seine natürliche beynahe zweymahlübertraf, wodurch, wie ich glaube, die thierische Ökono-mie
*) Man nennt beide sowohl die in der Aorta als die in derLungenschlagader ihrer Gestalt nach halbmondförmige(semilunsres) Sie entstehen durch eine Verdoppelung derMembran die die innere Oberfläche des Herzens und derSchlagadern bekleidet, zwischen dieser Verdoppelung sindeinige sehnichte Fasern befindlich, die an ein in der Mittedes ausgehöhlten Randes jeder Klappe befindliches Knöt-chen, welche nach dem der siezuerft beschrieb dloclulilVIor-KLM-giu genannt werden, befestiget sind.
^') Ungefähr so groß wie ein Guter Groschen.