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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
Entstehung
Seite
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126 Zweites Rerpirel.

beysiehsn, und das um so mehr, je mehr das Bein rückwärtsoder vorwärts bewegt worden; und nachdem irgend einer die-ser Köpfe mehr oder weniger außer der gedachten Ebene liegt,je nachdem werden sie die Bewegung, welche zur Seite der be-sagten Ebene ihrer Lage entgegengesetzt geschieht, mehr, unddie nach derselben Seite weniger befördern. Dieser Mecha-nismus ist oft angewendet, wo ein Muskel verschiedene Wir-kungen verrichten soll; ich habe ihn aber nur bey dieser Gele-genheit auseinander gesetzt, weil dieß das auffallendste Bey-?spiel ist das ich kenne.

E.vimm*') entsteht von dem hintern Theilder 8pius und dein Rücken des Hüftbeins und von der Seitedes Kuckucksbeins und des heiligen Beins, und einem Bandedas zwischen beiden liegt, und von einer dünnen sehnichtcnBinde welche über demjenigen Theil des folgenden Muskelsausgebreitet ist den dieser nicht bedeckt, und befestiget sich idurch -eine starke Sehne an den obern Theil der rauhen Liniedes Schenkelknochens, und auch an die stäche Sehne desLckulculi ssscislis. welche Befestigung an, oder Verbindungmit dieser Sehne diesen Muskel weiter vom Mittelpunkt derBewegung entfernt und so seine Kraft verstärkt. Er strecktden Oberschenkel aus und wenn diese Muskeln von beiden Sei-ten zugleich wirken, so helfen sie gelegentlich den k.eu3toii.bus ^ni den />nu8 unterstützen. Die Breite des Ursprungsund der Befestigung dieses Muskels ist sehr bemerkenswerth;denn dadurch ist er, ob er gleich der breiteste Muskel des gan-zen Körpers ist, doch gradlinicht, ohne daß eine Faser dieandere inehr drückte als in einem ^-lusculu« pemrslu«.

Etimt nimmt seinen Ursprung von dein gamzen vordem Theil der 8pins und des Rückens des Hüftbeins,und dein untern Theil des zuletzt beschriebenen Muskels, undbefestiget sich an dem obern Theil des großen Trochantersdes Schenkelknochens. Er streckt den Oberschenkel nachaußen.

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2) Qluteus lnsznus Hkb. I. c, p. Zi/.