Erste Tafel.
Ein Gerippe von einem Kinde von zwanzig Monaten,in dem alle Knochen ihrer Gestalt nach von denen einesErwachsenen verschieden sind. Der Schedel ist verhalt-nißmäßig weit dicker, und die Knochen der Gliedmaßensind ohne alle die Erhabenheiten und rauhen Stellen disnachher daran wahrgenommen werden. Ihr Gewebe istüberall lockerer und schwammichter, und ihre Umrissesind was die Mahler matt und ohne Ausdruck nennen.Ihre äußern Gliedmaßen sind abgesondert und knorpe-licht, was in der Kupsertasel durch die Art des Stichsdeutlich angezeigt ist.
L. Ein Schenkelknochen von einem Mann der mitten durch-gesagt ist, in dessen Mitte man die Höhle welche dasöhlichte Mark, und an den Enden die kleinen Zellen,sieht, die das blutige Mark enthalten. Die weiße Li-nie durch den Kopf dieses Knochens, die an den Fin-gern des Gerippes anfangk, ist der Ort wo der Fortsaßsich mit dem Knochen verbindet. Eine gleiche Liniedurch das untere Ende dieses Knochens zeigt dasselbe an.
L. Ein Scheitelknochen von einer Frucht von sechs Mona-ten, woran man die verknöchernden Fasern aus demMittelpunkte nach dem Umsang laufen sieht.
Zweyte