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durch diese schwammichken Zellen hindurch, schwellt das ganzeBein an, und verursacht gewöhnlich einen unheilbaren Vein-sraß; wenn aber die Krankheitsmaterie atzend ist, so setzt sieofc diese Theile in Eyterung, und verursacht eine so starke Er-gießung des Eiters, daß sie den Patienten, wenn der krankeThei! nicht kann vernichtet werden, tödket, welches oft derFall ist wenn sich. Materie in Knochen scrophulöser Personenerzeugt.
Das venerische Gift greift selten andere als die härte-sten Theile der Knochen an, wo eö bald große Geschwülste,Beinfraß und Brand erregt; aber diese cariöseTheile der Kno-chen sind nur zum Theil brandig, denn waren sie eö völlig, sowürden sich die abgestorbenen Theile von den gesunden absondern,wenn gleich die Bedeckungen nicht weggenommen waren; da-her geschieht es, daß bey sonst guter Leibesbeschaffenheit, ka-riöse Knochen oft Jahre lang, ohne viel Beschwerde vorhan-den sind; und die Erfahrung hat uns gezeigt, daß solche Ab-sonderungen nicht eher state finden, bis nicht der kranke Theilentblößt und völlig abgestorben ist, was man dadurch erhaltdaß man ihn der Luft auSsetzt u. s. w. Wenn nun der ge-sunde Theil sich von dem kranken absondert, so erscheint zuersteine körnichte, schwammichte, fleischähnliche Substanz, wel-che nie mit Aetzmitteln muß behandelt werden da sie bestän-dig von selbst dicht und hurt wird, denn es ist dieselbe Sub-stanz welche aus den Enden zerbrochener Knochen ausstießk,die auch von selbst sich verdichtet und in einen Eallus verwan-delt der die gebrochenen Enden vereiniget.
Es gibt einen Beinfraß der von dem eben beschrie-benen verschieden ist, und den ich nur zweymahl an zwey Pa-tienten die nach einer langwierigen rheumatischen Krankheitstarben, gesehen habe. Ich fand nahmlich dis äußere Ober-stäche aller harten Knochen, als das Mittelstück der Röhren-knochen, und des obersten Theilö des Hirnschädels in dem ei-nen den ich auökochte, und eben so in dem andern so weit ichihn untersuchen durfte, überall bröckelicht oder schuppig, so
daß