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W. Cheselden's Anatomie des menschlichen Körpers : Mit vierzig Kupfertafeln nach Vandergucht von Riepenhausen
Entstehung
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Allgemeine Einleitung.

^)?an nimmt jetzt allgemein an daß ein khierischer Körpereine Verbindung vön Gefäßen sey, die verschiedent-lich geordnet, Theils von mancherlei) Gestalten, zu verschie-denem Gebrauch bilden. Die Alten glaubten daß das Herzund das Gehirn zuerst gebildet würden, und die andern Theileaus diesen entstünden, und daß die Membranen ihren Ur-sprung ans der harten oder weichen Hirnhaut nahmen. Sietheilten alle Theile ein in Portes lpermaticas und porter lau-Auiuess; die erstem ließen sie aus dem Gehirn, die letztemaus dem Herzen entstehn; über diesen Ursprung der Theileentstanden öfters Streitigkeiten unter ihnen, wie auch überandere ähnliche Behauptungen, die Folgen ihrer Hypothesenwaren. Aber die Neuern, die mit Hülse der VergrößsrungS-'glaser genauere Beobachtungen gemacht haben, schließen,daß von der ersten Bildung der Frucht an, schon alle Theileim Kleinen vorhanden seyn) und daß ihr Wachsthum nurin der Ausdehnung und Zunahme ihrer Gefäße bestehe, keinTheil aber dem andern sein Daseyn zu verdanken habe. Soviel glaubte ich vorauöschicken zu müssen, damit der Leser denGrund sehe, warum ich verschiedener Einrheilungen der Theiledie die alten Zergliederer und ihre Nachbeter annehmen, garnicht erwähnet habe.

Die Bestandkheile des thierischen Körpers sind Fasern,Haute, Schlagadern, Blutadern, lymphatische Gesäße, Ner-ven, Drüsen, auösührende Gesäße, Muskeln, Sehnen,

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