Vorrede.
Werth eines wissenschaftlichen Handbuchsoder so genannten Compendii laßt sich aussehr verschiedner Rücksicht beurtheilen und bestim-men. Es kann wichtige eigene Gedanken undEntdeckungen des Verfassers enthalten, und dadurchselbst für die Geschichte der Wissenschaft und dieAnnalen der Litteratur merkwürdig werden. Eskann aber auch ohne dem schon, durch den Fleißdes Verf. der dem Compendium eine zweckmäßigeVollständigkeit zu geben weis; oder durch seineUrteilskraft, da er aus der ganzen wissenschaftlichenMasse seines Fachs Kern und Mark auszuheben,und bündig zusammen zu fassen versteht; oder durchdie Gabe der Deutlichkeit und des guten Geschmacksin der Einkleidung und Darstellung; und durchmehr dergleichen Vorzüge nützlich und fruchtbarwerden. In manchen Fächern können auch guteAbbildungen die Brauchbarkeit eines solchen Hand-buchs vergrößern, u. s. w.
Je mehrere dieser Vorzüge in einem Compen-dium vereint sind, desto größer und dauerhafter istfolglich fein Werth: wie man dieß z. B. sehr auffal-lend an einigen der so zahlreichen Handbücher sieht die
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