Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
562
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sen zu verkaufen. Denn ihnen olles abzunehmen, fan-den sie ihrem Vortheile nicht gemäß. Wenn gewisse Er.Zeugnisse nach England gebracht worden waren: so hat-te dieß verschiedenen ihrer einheimischen GewerbszweigeEintrag thun können. Sie ließen sich also gefallen, daßdie Kolonisten diese Erzeugnisse, wohin sie konnten-je entfernter, je besser verkauften, und daher sichln-gen sie vor, daß ihr Markt aus die von dem Vorgebir-ge Finis tcrrä südwärts gelegenen kander eingeschränktwerden möchte. Eine Elausil in der berühmten Schis-fahrtsacte machte diesen wahrhhafc kräincrmäßigen Vor-schlag zu einem Landesgesetze.

Die Behauptung dieses Monopols ist bisher dervornehmste, oder richtiger gesprochen, der einzige End-zweck der Herrschaft gewesen, die sich Großbritannienüber seine Kolonien angemaßt hat. Man glaubt, indem Alleinhandel bestehe der große Nutzen von Provin-zen , die zur Unterhaltung des MukterstaatS und zu sei-ner Vertheidigung weder Beysteuern noch Kriegsvölkerhergegeben haben. Das Monopol ist das Hauptmerk-mahl ihrer Abhängigkeit, und der einzige Vortheil, denman von dieser Abhängigkeit gezogen hat. Aller Auf-wand, den Großbritannien bisher zu Behauptung die-ser Abhängigkeit hat machen müssen, ist also in derThatzu Behauptung des Monopols gemacht worden. Die-ser Aufwand belief sich, vor der Empörung der Kolonien,in Friedenszeiten auf nicht weniger, als den Soldvon zwanzig Regimentern Infanterie, die Unterhaltungder Artillerie, der Magazine und außerordentlichen Ver-rathe, womit sie versehen werden mußten; und überdießnoch den Auswand einer sehr beträchtlichen Seemacht,

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