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2 (1799)
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in Cuba her; und durch den Muth des kühnen Aben-theurcrs, dem die Unternehmung anvertrauet war, wur-de es ausgeführet, ungeachtet ihm der Gouverneur,den es bald reuete, daß er einem solchen Manne denAuftrag gegeben hatte, alle mögliche Hindernisse in denWeg legte. Die Eroberer von Chili und Peru undfast allen andern spanische» Besitzungen auf dem festenLande von Amerika, erhielten von Seiten des Staatskeine andere Unterstützung, als die allgemeine Erlaub-niß, im Namen des Königs von Spanien Eroberungenzu machen, und Niederlassungen anzulegen. DieseUnternehmungen geschahen alle auf Gefahr und Unkostender Unternehmer: die spanische Regierung trug fast garnichts dazu bey. Eben so wenig that die englische Re-gierung, um einige ihrer wichtigsten nordamerikanischenKolonien zu gründen.

Wenn diese Niederlassungen zu Stande gekommenund so wichtig geworden waren, daß sie die Aufmerk-samkeit des Mutterstaatö auf sich zogen: so hatten dieersten Einrichtungen, welche er in Ansehung ihrer machte,immer zur Absicht, sich selbst des Alleinhandels zu ver-sichern, den Warenabsatz der Kolonien einzuschränken,und den sinnigen, auf ihre Kosten, zu erweitern, folg-lich das Wachsthum ihres Wohlstandes vielmehr einzu-schränken und zu verzögern, als zu beleben und zu be-schleunigen. Durch die verschiedene Art und Weise,wie dieses Monopol gehandhabk worden ist, unterschei-den sich hauptsächlich die RegicrungS- Maßregeln dereinen europäischen Nation in Absicht auf ihre Kolonien,von denen der andern. Die beste unter allen übrigen,die englische, ist bloß etwas weniger eigennützig unddrückend.

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