Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
452
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über das Bedürfniß zum Verarbeiten und Vermunzen,'eingeführt wird, desto mehr muß nothwendiger Weisein andere Länder ausgeführt werden; und je mehr dieserrmbedeukendste unter allen Gegenständen der neuern Po-litik, die Handelsbilanz, bey diesem od.r jenem Lan-de uns günstig zu seyn scheinet, desto ungünstiger fürruis muß sie uns bey andern umkommen.

Gleichwohl ließen sich durch den thörichten Wahn,England könne ohne den portugiesischen Handel nicht be-stehen, z» Ende des letzten: Krieges, Frankreich undSpanien, ohne alle Beleidigung oder Veranlassung,verleiten, von dem Könige von Portugal zu verlangen,daß er allen brirtischen Schiffen seine Hären verschließenund zur Sicherheit dieser Ausschließung französische oderspanische Besatzung aufnehmen solle. Ware der Königvon Porrugal diese schimpfliche Zumuthung seinesSchwagers, des Königs von Spanien, eingegangen:so hätte sich Großbritannien oon einem viel größcrnLebel befreyet, als der Verlust des porruaiessschen Han-dels ist, von der Beschwerde nehmlich, einen schwachenBundesgenossen zu beschützen, der von allen Mittelnder Selbstvertheidigung so entblößt war, daß die ganzeenglische Macht, wenn sie auch hieraus allein verwendetworden wäre, ihn schwerlich noch einen Feldzug überhätte vertheidigen können. Ohne Zweifel würde derVerlust des portugiesischen Handels diejenigen Kaufleute,welche damahls darin verwickelt waren, in keine geringeVerlegenheit gesetzt haben. Sie hätten vielleicht in ei-nem oder in zwey Jahren keine so vortheilhaste Gelegen-heit, ihr Geld zu benutzen, gefunden. Aber das wäreÄuch aller Nachtheil gewesen, den England von diesemMeisterstreiche der Handelspolitik empfunden hätte»

Die