Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
282
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dorn mit ausgeführten brittischcn Waaren, der einenoder der andern Art, bestritteu worden seyn. Wennder Staat oder seine Bevollmächtigten, mit einem Kauf-manne über eine Auszahlung im Auslande, comrahirren:so suchte natürlicher Weise der Kaufmann seinen auswär-tigen Correspoudenken, aus den er einen Wechsel gege-ben hatte, wo möglich mit Waaren, anstatt mit Goldeoder Silber zu bezahlen. Waren die brittische» Waa-ren in dem Lande nicht gesucht: so bemühetc er sich, sienach einem andern Lande zu senden, wo er Wechsel aufjenes Land kaufen konnte. Die Versendung der Waa-ren auf den rechten Markt bringt allezeit beträchtlichenGewinn; hingegen wird bey Versendung des baarenGeldes wenig oder nichts gewonnen. Wenn Gold oderSilber weggeschickt wird, um fremde Waaren zukaufen:so entsteht der Gewinn des Kaufmanns nicht aus demAnkaufe, sondern aus dem Verkaufe der Rückladung.Wird aber Gold und Silber bloß zu Abbezahlung einerSchuld weggeschickt: so erhält er nichts dafür wieder zu-rück, und der Gewinn fällt also hinweg. Daher sinn;der Kaufmann auf Mittel unh Wegs, seine Schuldenim Auslande, wo möglich, mit auszuführenden Waa-ren, und nicht mit Golde oder Silber zu bezahlen. Auchist die große Menge brittischer Waaren, die in dem cr-wähnren Kriege, ohne Rückladung nach sich zu ziehen,ausgeführt worden sind, von dem Verfasser des gegen-

wältigen Zustandes der Nation nicht unbemerkt ge-blieben.

Außer den vorhin angegebenen drey Arten des Gol-des und Silbers, giebt es in allen großen Handelsstaa-ten noch einen Verrath von Barren, die zum Behufyeö auswärtigen Handels bald ein - halb ausgeführt wer-'

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