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2 (1799)
Entstehung
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geringen und gerade den am wenigsten einträglichen Theildesselben ausmache.

Der Kaufmann findet es insgemein leichter, Waa-ren mit Gelde, als Geld mir Waaren zu kaufen; nicht,weil das Wefen des Reichthums mehr in Gelde, als inWaaren bestehe: sondern weil Geld das bekannte undeingeführte Werkzeug des Handels ist, gegen w-lcheSjede Sachs bequem eingetauscht werden, welches manaber nicht so leicht gegen jede andere Sache eintauschenkann. Ueberdieß sind die meisten Waaren mehr demVerderben unterworfen, als das Geld, und der Kauf-mann leibet einen weit großem Verlust, wen» er jeneaufbewahrt. Auch ist er oft, wenn er seine Waaren aufdem Lager hat, solchen Geldsorderungen, die er nichtbefriedigen kann, mehr ausgesetzt, als wenn er den Preisder Waaren in seiner Casse hat. Vor allen Dingen aberentsteht sein Gewinn unmittelbarer aus dem Verkaufen,als aus dem Kaufen, und in allen diesen Rücksichten ister weit mehr darum bekümmert, seine Waaren gegenGeld, als sein Geld gegen Waaren umzusetzen. Allein,wenn gleich ein einzelner Kaufmann bey dem Uebcrflussevon Waaren auf seinem Lager zu Grunde gehen kann,weil er nicht im Stande ist, sie Zu rechter Zeit zu ver-kaufen: so ist doch eine Nation, oder ein ganzes Landeinem solchen Unfalls nicht ausgesetzt. Das ganze Ka-pital eines Kaufmanns besteht oft in verderblichen, zumAnkaufe von Gelde bestimmten Waaren. Hingegenkann der Theil der jährlichen Länderey- und Arbeitser-zeugnisse eines Landes, der zum Erkaufen des Goldesund Silbers von den Machbaren bestimmt ist, nur sehrklein seyn. Der weit größere Theil wird im Lande um-gesetzt