Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
252
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Ankauf von Ländereyen zu wenden. Auch kann einMann, der noch einen andern Beruf dabey hat, vonwelchem er seine Einkünfte zieht, Lust bekommen, seinErspartes auf diese Weise zu sichern. Aber ein jungerMann, der mit einem Kapital von zwey oder drey tau-send Pfunden St., anstatt ein Gewerbe anzufangen,oder sich einem gelehrten Berufe zu widmen, ein kleinesStück Land kaust und anbauet, kann zwar auf dieseWeife vielleicht sehr glücklich und sehr unabhängig le-ben: aber er muß allen Aussichten auf großen Reichthumund Glanz entsagen, die, bey einer andern Anwendungseines Kapitals, für ihn so gut, wie für jeden andernwaren geöffnet gewesen. Und doch wird dieser Mann,dessen Vermögen zu klein ist, um ein Landeigenkhümerzu seyn, es vielleicht unter seiner Würde halten, einPachter zu werden.

Die geringe Anzahl von Ländereyen also, die zumVerkaufe ausstehen, und ihr hoher Preis verhinderneine Menge Kapitalien, die sonst ihren Weg dahin ge-nommen hätten, zum Anbaue und zur Verbesserung der-selben angelegt zu werden. In Nordamerika hingegenist oft fünfzig oder sechzig Pfund St. ein hinlänglichesKapital, um Pflanzungen damit anzufangen. DerAnkauf und das Urbarmachen wüster Ländereyen ist da-selbst die gewiimvollsie Anwendung des größten sowohl,als des kleinsten Kapitals, und ist der geradeste Wegzu allem dem Vermögen und Ansehen, welches in jenemLande zu erlangen möglich ist. In der That ist wüstesLand, in Nordamerika, fast um nichts, oder für einenPreis zu haben, der weit unter dem Werthe seiner bloßnatürlichen Erzeugnisse ist: eine Sache, drein Euro-

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