Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
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Es ist wahr, die Einwohner der Städte muffenihren Unterhalt, alle Materialien und Hülfsmittel ih-res Fleißes ursprünglich vom Lande erhalten. Aberwenn die Stadt an der Seeküste, oder den Ufern einesschiffbaren Stroms liegt: so dürfen es nicht die Lände,reye» in ihrer Nachbarschaft seyn, aus welchen sie jenebeyden Bedürfnisse zieht. Sie bat alsdann einen vielweiter» Spielraum, und kann dos, was sie bedarf, auSden entferntesten Winkeln der Erde herbeyhohlen, eSsey durch Tausch für die Manufacturwaaren, die ihreigner Fleiß hervorbringt, ober als Lohn für das über-nommene Geschäft, die Waaren fremder Lander zu ver-führen, und die Erzeugnisse des eine» gegen die desandern umzutauschen. Auf diese Weise kann eine Stadtzu großem Glanz und Reichthums gelangen, indeßnicht nur die Landschaft in ihrer Nachbarschaft, sondernauch die Lander, wohin sie handelt, in der Armuth undim Elende bleiben. Jedes von diesen Ländern einzeln,kann der Statt vielleicht nur einen kleinen Theil ihresUnterhalts sowohl, als ihrer Beschäftigung geben: aberalle zusammen sind im Stande, sie reich und mächtigzu machen.

Indeß breitete sich doch, auch bey dem engen Hon.delskreise jener Zeiten, Wohlhabenheit und Fleiß übereinige Länder in ihrem ganzen Umfange aus. Zu die-sen gehörte das griechische Reich, so lange es bestand,und das Reich der Saracenen inner der Herrschaft derAbasside». Dazu gehörten auch Aegypten, bis zurZeit, da es von den Türken erobert wurde, ein Theilder Küsten der Barbarei), und alle Provinzen Epa,uiens, die unter der Herrschaft der Mauren waren.

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