Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
179
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Wie weit der innere Handel soll ausgedehnt, undwie große Kapitalien in demselben sollen angelegt wer-den können: das richtet sich nothwendig nach der Quan-tität und dem Werthe der überflüßigen Erzeugnisse, w.l-che in den verschiedenen Platzen und Gegenden des Lan-des vorhanden sind, und welche in an' een davon entfern-ten Plätzen und Gegenden Absatz finden. Das Maßder möglichen Ausdehnung des cUlSwärtr'gdN CdusuM- ,tioushandcls wird durch den Werth d.r im ganz-nLande überflüßigen Erzeugnisse, und durch den Werthderjenigen Waaren, die man dafür in fremden Landernumtauschen kann, bestimmt. Die Ausdehnung desZwischenhandels endlich hat keine anderen Gränzen,als die, von dem Werthe der überflüßigen Erzeugnissein allen verschiedenen Ländern der Welt. Dieser Han-delszweig ist, in Vergleichnng mir den beyden andern,gewissermaßen unendlich, und kann den größten Kapita-lien Beschäftigung verschaffen.

Der Eigenthümer eines Kapitals wird in der Wahldes Gewerbes', in welchem er sein Kapital anlegen,ob er es dem Ackerbaus, den Manufacruren, dem Groß-oder Kleinhandel, und ob er es diesem, oder jenem Han-delszweige widmen soll, durch keinen andern Bewegnngs-grund, als durch seinen Vortheil geleitet. Wie vieloder wie wenig hervorbringende Arbeit er durch jede Artes anzulegen, veranlasse; wie viel oder wie wenig erdem Werths des jährlichen Landeserzeugnisses dadurch zu-sehe : das sind Betrachtungen, die ihm nicht in die Ge-danken kommen. In Landern also, wo die Landwirth-schost das einträglichste aller Gewerbe, und Ländereyenurbar machen und anbauen, das sicherste Mittel ist, reich

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