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2 (1799)
Entstehung
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Die Ursache ist diese. Der Arbeitslohn wird gemei"i-glich nach der Quantität Silbers berechnet, welche v inArbciier bezahlt wird. Wenn also die Quantität.-ecwird: so scheint auch sein Lohn zuzunehmen, ob kieset.'gleich oft in der That unveländert bleibt. Die Gewinn,sie von Kapitalien hingegen werken nicht nach der Zahlder Silbcrstücken, mit welchen sie bezahle werden, son-dern nach dem Verhältnisse, welches diese Stücke zudem ganzen Kapital haben, bestimmt. So sagt manzmn Beyspiel, in diesem Lande sey fünf Schillinge dieWoche der gemeine Arbeitslohn, und zehn vom Hun-dert sey der gemeine Gewinnst von angelegten Kapita-lien. Nun war aber das ganze Kapital des Landes das-selbe geglichen, welches es zuvor war. Also kann auchdie Concnrrenz zwischen den verschiedenen Kapitalien ein-zelner Personen, in welche sich das Landeskapita! theilt,weder kleiner noch größer geworden seyn, als z- vorvSie werden folglich alle ihre Gewerbe mit gleiche» Vor-theilen und Nachtheilen, wie ehedem treiben. Alsowird auch das bisherige Verhältniß zwischen Kapital undGewinnst, und mit diesem der Zinsfuß nicht abgeän-dert werden; weil das, was für den Gebrauch des Gel-des gegeben wird, sich nothwendig nach dem richtet, wassich durch den Gebrauch des Geldes gewinne» läßt.

Wüchse hingegen in einem Lande die D.uankitak devdarin umlaufenden Waaren, indeß die Quamilär desGeldes, mit welchem dieser Umlauf unterhalten wird,derselbe bleibt: so würden daraus, außer dem Steigendes Werths von baarem Gelde, viele andere wichtigeFolgen entstehen. Das Kapital des Landes, wenn esauch, in Gelde ausgedrückt, einen gleichen Namen hät-

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