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wollen setzen, daß in einem gewissen Lande der Silber-werth gerade in demselben Maße gesunken sey, als derZinsfuß; daß zum Beyspiel, in denjenigen Ländern,wo die Geldzinsen von zehn auf fünf vom Hundert herun-tergefallen sind, das Silber nur halb so viel werth sey,als vorher, das heißt, dieselbe Quantität Silbers nurdie halbe Quantität von Waaren erkaufen könne, welcheehedem dafür Zu haben war. Diese Voraussetzung wird,glaube ich, nirgends mit den Thatsachen übereinstim-men; indessen ist ste die günstigste für die Meinung,welche wir stzc prüfen wollen. Aber auch nach di serVoraussetzung ist es unmöglich, daß die Herabwürdi-gung des Silbers den mindesten Einfluß aus das Her-absetzen des Zinsfußes hatte. Wenn hundert PfundSterling in diesen Landern jetzt nur so viel werth sind,als ehedem fünfzig: so sind auch zehn Pfunde jetzt nurso viel werth, als ehedem fünf. Eben die Ursachen,welche den Werth des Kapitals verminderten, vermin-derten auch den Werth der Zinsen, und in denselbenGraden. Das Verhältniß also zwischen Kapital undZinsen blieb dasselbe, wenn auch die Zinsen nicht sielen.Hingegen, wenn die Zinsen fallen, dann wird das Ver-hältniß zwischen Kapital und Zinsen wirklich verändert.Wenn der Zinsfuß von zehn auf fünf vom Hundert fällt,zu einer Zeit, da der Silberwerkh überhaupt, und alsoauch der Werth des Kapitals, auf die Hälfte herunter-gesunken ist: so geben wir alsdann, für ein Kapital vonder Hälfte des alten Werths, nur die Zinsen von demvierten Theile des alten Werths.
Allerdings kann jede Vermehrung der Quantitätdes Silbers, die sich ereignet, während daß die Quan-tität der Waaren, welche vermittelst dieses Silbers mSmith Unters, Thejl. K Um-