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hinzukömmt. Ei« vermehrtes Kapital ist nöthig, so-wohl wenn der Unternehmer seine Arbeiter mit bessernMaschinen versehen, als wenn er die Beschäftigung un-ter sie schicklicher vertheilen soll. Wenn die zu verrich-tende Arbeit auS mehreren Theilen besteht: so ist eingrößeres Kapital da nöthig, wo jeder Arbeiter ununter-brochen nur mit einem dieser Theile beschäftigt seyn soll,als da, wo jeder gelegentlich zu allen gebraucht wird.Wenn wir also die Zustande einer Nation in zwey ver-schiedenen Epochen niit einander vergleichen, und finden,daß das jährliche Erzeugniß ihres Bodens und ihrer Ar-beit in der spätern augenscheinlich größer ist, als in derfrühern, daß ihre Ländereyen besser angebauet, ihre Ma-nufakturen zahlreicher und blühender find, und ihr Hän-del ausgebreiteter ist: so können wir sicher seyn, daßsich das Kapital dieser Nation in dem Zeiträume zwischenbeyden Epocben muß vermehrt haben, und daß, durchdas kluge Benehmen einiger mehr muß z» dem Kapi-tal hinzu gekommen seyn, als die thörichten Unterneh-mungen anderer Privatpersonen, oder der Regierung,ihm entzogen haben. Dieß, werden wir aber finden,ist der Fall fast bey allen Nationen, auch wenn sie nichteben mir großer Weisheit und Sparsamkeit regieret wer-den , sobald die Zeiten nur mittelmäßig ruhig und fried-lich find.
Doch, um hierüber richtig urtheilen zu können,müssen wir die Zustände eines Landes in Perioden, dieein wenig von einander entfernt find, vergleichen. DieFortschritte, die ein Land in Cultur und Reichthummacht, geschehen gewöhnlich so nach und nach, daß siein kleinen Zeiträumen nicht merklich werden; ja daß in
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