Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
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tirens, streute diese Bank unstreitig eine große Mengeihrer Zettel im Lande aus. Diese aber, da sie im Stro-me des Umlaufs nicht fortgewälzt werden konnten, in-dem sie die zu dem, Landesverkehr nöthige Quantität um-laufenden Geldes überstiegen, kehrten schnell wieder zuder Bank zurüch, ym. gegen baares Geld ausgelöset zuwerden. Die Geldmasse dieser Bank y)ar nie gehörigangefüllt gewesen. Die Unterzeichnungen, die zu zweyverschiedenen Mahlen, zu Errichtung ihres Bankfondsgemacht rpurden, betrugen r 60,000 Pfund St-, vondenen nur 80,002 baar bezahlt werden sollten. Auchdiese Summe wurde nur in mehrern Terminen bezahlt.Viele der Unterzeichner öffneten, sobald sie ihren erstenTermin abgetragen hatten, eine Castenrechnung mit derBank. Und die Bank, welche glaubte, ihre eignenMitgenosien, nicht schlechter als alle ihre übrigen Kundenbehandeln zu dürfen, erlaubte einigen darunter durchCasscnrechnungcn so viel bey ihr aufzunehmen, als dasganze von ihnen in den noch rückständigen Terminen ein-zuzahlende Kapital betrug. Auf diese Weise wurdealso, wenn diese Zahlungen wirklich erfolgten, nur soviel in den einen Kasten der Bank niedergelegt, als zu-vor schon aus einem andern ausgegeben worden Mv.Hätte die Bank ihre Geldeasse anfangs auch noch sowohl angefüllt gehabt: sy hatte sie doch bey den über-,,mäßig großen Geschäften, die sie machte, dieselbe ge-schwinder ausleeren müssen, als sie sie durch irgend einMittel anfüllen konnte, wenn man Pas unzlückseligsHülfsmittel der Wechselreiterey au.snimmt. Da sieaber auch gleich Anfangs jene gehörig angefüllten Cafsennicht hakte: so wurde sie, wie man sagt, schon wenigeMonate nach bcv Eröffnung ihres Komtors zu Ergrei-

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