gebühren zufällig stiegen,' oder die Zinsen der älternWechsel zum Kapital geschlagen, und in den folgendenWechseln Zinsen auf Zinsen bezahlt wurden. DieseOperation hieß: Geld durch Unilauf ausbringen, (ruilsmeines bzf LircuiLtion.)
In einem lande, wo bey dem größten Theile derHanbelSunternehmungen, der Gewinnst zwischen sechs undzehn vom Hundert steht, mußte es eine sehr glücklicheSpeculation seyn, die, außer den ungeheuern Kosten,mit welchen das Geld zur Ausführung derselben aufge-bracht wurde, dem Spekulanten auch noch einen ansehn-lichen Ueberschuß zu seinem Gewinnste verschaffen sollte»Und doch wurden mehrere große und weit aussehendeUnternehmungen, viele Jahre lang, mit keinem andernFond, als der aus jenem so kostspieligen Verfahren ent-stand, fortgeführt. Freylich sahen die, welche die Ent-würfe dazu machten, in ihren goldnen Träumen, derrzu machenden Gewinn ganz klar vor Augen; aber wennsie zuleht, entweder beym Ausgangs ihres Handelsge-schäfts, oder bey Erschöpfung des Fonds, womit sie eSführten, erwachten: waren sie selten so glücklich, irgendeinen zu finden. *)
Die
») Die im Text beschriebene Methode war bey weitem weder diegewöhnlichste, noch die kostbarste derer, durch welche jeneSchwindler sich Geld zu verschaffen suchten. Ost geschah es,daß ^ in Edinburg, um den k in London in den Stand zu setzen,den ersten Wcchsclbrief, den er auf diesen gezogen halte, ,u be«zahlen, wenig Tage zuvor, ehe der Wcchselbncf zahlbar wurde,einen zweyten, in drey Monaten zahlbar, aus v zog, diesen(der an seine eigne Ordre gestellt war) in Edinburg »l»er-kaufte, und mit dem Gelde Wcchselbriefe auf London, die aufSmith Unters. 2. Th. E Eicht