Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
51
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Die schottischen Danken, die auf gleiche Weisedas Maß überschritten hatte», mußten beständig in Lon-don Agenten halt,», welche baareö Geld für sie zusam-me» brachten; und die Unkosten davon betrugen seltenweniger, als anderthalb oder zwey vom Hundert. Die»sts Geld re-nde zur Achse nach Schottland geschickt, wo-bey für Fracht und Assecuranz von neuem drey Viertelvom Hundert, oder fünfzehn Schillinge für hundertPfunde St. bezahlt wurden. Diese Agenten wa-reu aber nicht immer kn Stande, die Caffe ihrer Ab-sender so geschwind, als sie. ausgeleert wurden, wi-deeanzufüllen. In diesem Faste nahmen die Banken dazuihre Zuflucht, Laß sie auf ihre Correspondertteti in Lon«don, Wechselbriefe aus den Belauf der Summe, derensie nöthig hatten, Zogen. Wenn diese Correspr »deutennachmals wieder auf sie zogen, um sich für ihren Vor-schuß, zugleich mit den Zinsen und der Provision be-zahlt zu machen: so hatten einige dieser Banken bey derVerlegenheit, in welche sie der übertriebene Umlauf ih.»er Papiere gesetzt hakte, och kein anderes Mittel, dieZahlung zu leisten, als indem sie eine zweyte Anzahlvon Wechsel» auf dieselben oder auf andre Corresponden-ten i» London zogen. Und so lies oft dieselbe Summe,oder vielmehr, so liefen Zettel für dieselbe Summe zweybis dreymahl hin und her; wobey die Bank, die dereigentliche Schnldncr war, immer Zinse» und Provisionfür die sich stets mehr anhäufende Summe, Zu bezahlenhatte. Selbst diejenige» schottischen Banken, weichedie unbesonnene Erweiterung ihrer Geschäfte nicht sogarweit, als andre getrieben harren, waren doch zuweilen.genöthigt , zu diesem verderblichen Hülfsmittel ihre Zu-flucht zu nehmen.

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